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Meine private Wetterstation in Wendessen

Statistik 2005 - 2018

Vergleich der Jahre 2005 - 2018

Der Vergleich wichtiger klimatischer Parameter der Jahre 2005 (Beginn der Wetteraufzeichnungen mit meiner Wetterstation) bis 2013 ergab, dass das Jahr 2010 sowohl von der Zahl der Eistage (58) und der Durchschnittstemperatur (8,6 °C) das mit deutlichem Abstand kälteste Jahr der betrachteten Jahre gewesen ist. Die geringste Zahl an Eistagen wurde im Jahr 2008 mit 4 registriert. Das wärmste Jahr aus dem hier betrachteten Zeitraum war das Jahr 2007 mit einer Durchschnittstemperatur von 11,4 °C. Im Jahr 2008 wurden 8 Eistage registriert.
Allein im Januar 2010 stieg das Thermometer an 21 Tagen nicht über die Null-Grad-Marke. Dieses ist das Kriterium für einen Eistag.
Bezüglich des Niederschlages und der Sommertage / heißen Tage fiel das Jahr 2010 nicht aus dem Rahmen und lag im Durchschnitt der vier vorhergehenden Jahre.
Das Jahr 2011 lag mit 11 Eistagen, 74 Frosttagen und 62 Sommertagen im Bereich der Jahre 2005 bis 2009, auffällig war hier nur die mit 8 sehr geringe Anzahl heißer Tage. Die Jahresmitteltemperatur bewegte sich mit 10,55 °C auch auf dem Niveau der Jahre 2005 - 2009. Der Niederschlag war im Jahr 2011 mit 583 Litern auf den Quadratmeter merklich geringer als im Jahr 2010, aber im Vergleich zu den anderen Jahren auch keine deutliche Abweichung nach unten. Bemerkenswert war nur die ungleichmäßige Verteilung des Niederschlages im Jahresverlauf mit einem trockenen Frühling und extrem trockenem Herbst, im ganzen Monat November fielen hier nur 2 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.
Das Jahr 2012 war mit einer Jahresmitteltemperatur von 9,97 °C nach dem Jahr 2010 das drittkälteste in dieser Aufstellung. Der Niederschlag lag mit 643,9 Litern auf den Quadratmeter im Mittelfeld. Es gab insgesamt 19 Eistage, 65 Frosttage, 124 kalte Tage, 47 Sommertage und 12 heiße Tage.
Das Jahr 2013 war mit einer Jahresmitteltemperatur von 9,7 °C nach dem Jahr 2010 das zweitkälteste dieser Übersicht. Auffällig ist auch die relativ hohe Zahl der Eis- und Frosttage. Der Jahresniederschlag fällt trotz der extremen Regenmengen im Mai 2013 mit über 200 l/m² nicht aus dem Rahmen, denn durch die sehr trockenen Monate Juni und Juli wurde der deutlich zu nasse Mai wieder größtenteils kompensiert.
Das vergangene Jahr 2014 fiel zunächst einmal durch die dritthöchste Jahresmitteltemperatur von 11,2 °C in dieser Aufstellung auf, wobei sich die Zahl der Eistage, der Frosttage, der kalten Tage, der Sommertage und der heißen Tage bei Betrachtung des Zeitraumes 2005 - 2014 auf einem eher durchschnittlichen Niveau bewegen.
Das Jahr 2015 war bezüglich der Jahresmitteltemperatur und der Niederschlagsmenge dem Jahr 2014 relativ ähnlich, auffällig ist nur, dass nur an einem einzigen Tag im Jahr 2015 die Temperaturen dauerhaft im Frostbereich lagen und nur ein einziger Eistag registriert wurde.

Verglichen mit dem Jahr 2015, wo nur an einem einzigen Tag des Jahres die Temperaturen dauerhaft im Frostbereich lagen, war dieses im Jahr 2016 an immerhin 9 Tagen der Fall. Es wurden ebenfallt deutlich mehr Frosttage und kalte Tage registriert. Gleichzeitig nahmen jedoch auch die Zahl der Sommertage und der heißen Tage signifikant zu, so dass letztendlich die Jahresmitteltemperatur nahezu identisch ausfiel.

Auch im Jahr 2017 entspricht die berechnete Jahresmitteltemperatur nahezu dem Wert des Jahres 2016, wobei die Zahl der Eistage im Jahr 2017 allerdings signifikant geringer als deren Anzahl im Jahr 2016 ist. Parallel dazu hat allerdings auch die Zahl der heißen Tage und der Sommertage abgenommen, so dass sich insgesamt betrachtet die Jahresmitteltemperaturen wiederum sehr gut entsprechen.
Nach dem sehr trockenen Jahr 2016 lag die registrierte Niederschlagsmenge mit ca. 828 Liter pro Quadratmeter deutlich über den im Jahr 2016 gemessenen ca. 560 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Im Vergleich zu den vorherigen Jahren zeichnete sich das Jahr 2018 vor allem durch die auch am Standort der Wetterstation extreme Trockenheit aus, über das gesamte Jahr betrachtet kamen gerade einmal 455 Liter auf den Quadratmeter zusammen, was zusammen mit den überdurchschnittlich hohen Temperaturen und auch Anzahl der Sommertage und heißen Tage zu erheblichen Problemen in der Landwirtschaft führte. Aber auch im Garten ging es ohne Bewässerung im Jahr 2018 nicht. Erschwerend kam dabei auch hinzu, das fast 34 % des Jahresniederschlages in den beiden Monaten Januar und Dezember abregnete und die für die Vegetation sehr wichtigen Frühlings- und Sommermonate deutlich zu trocken ausfielen. Der Juni brachte es hierbei z.B. nur auf gerade einmal 1,8 % des Jahresniederschlages. 

 

Jahr Eistage Frosttage kalte Tage Sommertage heiße Tage Jahresmitteltemperatur
°C
Niederschlag
i/m²
 2005  7  68  114  72  28  10,7  564,5
 2006  11  68  104  91  42  11,3  489,8
 2007  8  38  99  77  22  11,4  863,4
 2008  4  46  118  49  17  10,6  638,6
 2009  16  71  124  56  12  10,2  544,3
 2010  58  106  132  48  15  8,6  758,2
 2011  11  74  108  62  8  10,6  582,9
2012 19 65 124 47 12 10,0 643,9
2013 22 85 132 53 18 9,7 668,5
2014 12 59 85 46 14 11,2 715,3
2015 1 46 96 48 16 11,14 650,8
2016 9 61 118 76 23 11,11 559,6
2017 8 47 104 46 10  11,05 828,8
2018 6 60 113 102 38 12,00 455,63

Die komplette Auswertung können Sie hier ansehen und in verschiedenen Dateiformaten herunterladen. Die Zusammenstellung beinhaltet auch die aufgezeichneten Rohdaten.

Wetterstatistik 2005 2018

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Niederschlag Sonne 2018

Monatsverteilung des Niederschlages und der Sonnenstunden 2018, zum Vergrößern bitte auf das Diagramm klicken

viele Gruesse

 Die Zusammenfassung der Messdaten des Jahres 2018: